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Der komplexe Führungsalltag führt oft zu situativem Handeln unter Druck. Ziel ist ein reflektierendes Handeln. Der Coachingprozess schafft einen Reflexionsraum über die operativen Leistungen hinaus. Die berufliche Welt wird in ihren inneren wie äußeren Aspekten als Ganzes verstanden. Wie ist die Führungskraft in Beziehung mit ihren Werten, ihrem Verständnis, mit ihrem Team und der Organisation? Für Führungskräfte ist es entscheidend, ob sie die Fähigkeit besitzen, sich selbst von einer gewünschten möglichen Zukunft her zu steuern. Da die Welt der Bilder nicht von der formalen Logik beeinflusst wird, produziert sie überraschende Verknüpfungen, die durch rationales Überlegen nicht möglich wären. Durch neue Blickwinkel wird ein Bewegungsimpuls zu einer veränderten Arbeits- und Lebenshaltung ausgelöst. Entscheidend ist nicht nur WAS Führungskräfte tun und WIE sie es tun, sondern vor allem der innere Ort, aus dem heraus sie handeln. Hier liegt im Coaching ein wesentlicher Hebel für Entwicklungsprozesse. Wenn dieser innere Ort bewusster wahrnehmbar und erfahrbar wird, kann die Führungskraft eine Gestaltungs- und Entscheidungsverantwortung übernehmen, die für sie selbst, das Team und die Organisation Sinn macht. Sie kann auf ihre Befindlichkeit, ihr angesteckt werden mit Sorgen und Ängsten achten, und damit ein viel vollständigeres Bild bekommen als durch eine rein rationale Analyse.
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